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Wir versuchen in der Akutsprechstunde so viele Patient*innen wie möglich zu behandeln. Wenn Ihre Erkrankung keine sofortige Behandlung benötigt, bieten wir Ihnen schnellstmöglich einen anderen Termin an.

Was Patienten wissen sollten Laser-Proktologie

Die moderne Laser-Proktologie eröffnet neue Wege in der schonenden Behandlung von Enddarmerkrankungen wie Hämorrhoiden, Analfisteln, Analfissuren und Steißbeinfisteln. Mithilfe präziser Lasertechnologie lassen sich Beschwerden minimal-invasiv, gewebeschonend und nahezu schmerzfrei behandeln. In unserer Praxis setzen wir auf bewährte Verfahren, die schnelle Heilung, geringe Ausfallzeiten und maximale Lebensqualität ermöglichen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Therapien und Methoden im Überblick:

Laser-Hämorrhoidoplastie (LHP)

Die Laser-Hämorrhoidoplastie (LHP) ist ein modernes, minimalinvasives Verfahren zur Behandlung von Hämorrhoiden. Dabei wird ein spezieller Laser direkt in das Hämorrhoidalgewebe eingebracht. Die Gefäßpolster schrumpfen, das Gewebe wird reduziert.

Vorteile für Patientinnen und Patienten:

  • Kleine Wunden ohne Verlust des wertvollen Anoderms

  • geringe Schmerzen nach dem Eingriff

  • schneller Heilungsverlauf

  • kurze Ausfallzeiten

Der Eingriff erfolgt ambulant. In geeigneten Fällen stellt die LHP eine gewebeschonende Alternative zur klassischen Operation dar. Der Eingriff wird zumeist auch von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

FiLaC® – Fistula Laser Closure

FiLaC® ist ein minimalinvasives Laserverfahren zur Behandlung von Analfisteln, insbesondere bei sogenannten hoch- oder transsphinktären Fisteln. Ziel ist es, den Fistelgang von innen zu verschließen, ohne den Schließmuskel zu durchtrennen.

Mithilfe einer flexiblen Lasersonde wird die Fistel gleichmäßig thermisch verödet, wodurch der Gang kollabiert und anschließend narbig verschließt. Der Schließmuskel bleibt intakt.

Vorteile von FiLaC®:

  • kontinenzerhaltendes Verfahren
  • Nur kleine offenen Wunden
  • Weniger Schmerzen und meist kurze Erholungszeit
  • auch bei komplexen Fisteln möglich

FiLaC® eignet sich besonders für Patient*innen, bei denen der Erhalt der Schließmuskelfunktion im Vordergrund steht.

Die SiLaC®-Methode (Sinus Laser Closure)

Die SiLaC®-Methode (Sinus Laser ablation of the Cyst) ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung des Sinus pilonidalis, auch bekannt als Steißbeinfistel. Anders als bei der klassischen Ausschneidung wird der Fistelgang hierbei von innen mittels Laser verödet, ohne dass großflächiges Gewebe entfernt werden muss.

Nach sorgfältiger Reinigung der Fistel wird eine dünne Lasersonde eingeführt, die das entzündete Gewebe gezielt zerstört und den Gang verschließt. Die Haut bleibt weitgehend intakt, es entsteht nur eine kleine Eintrittsstelle.

Die SiLaC®-Therapie eignet sich besonders bei kleineren bis mittelgroßen Fisteln und kann oft ambulant durchgeführt werden. Sie stellt eine gewebeschonende Alternative zur klassischen Operation dar – insbesondere für Menschen mit aktivem Alltag oder erhöhtem Risiko für Heilungsverzögerungen.

Proktologische Operationen mit dem LOMA®-Handstück

Bei bestimmten proktologischen Erkrankungen, die auf konservative Behandlungsansätze nicht ausreichend ansprechen, kann ein operativer Eingriff erforderlich werden. Das LOMA®-Handstück ermöglicht dabei eine besonders präzise, gewebeschonende und blutungsarme Behandlung.

Der betroffene Bereich wird gezielt behandelt, sodass sich chronisch verändertes oder schlecht heilendes Geweberegenerieren kann. Durch die feine Steuerung des Instruments lassen sich Eingriffe exakt und mit minimaler Belastung für das umliegende Gewebe durchführen.

  • Vorteile des LOMA®-Verfahrens:
  • Sehr präzise und schonende Technik
  • Weniger Schmerzen nach dem Eingriff
  • Gute Heilungschancen bei chronischen Befunden
  • Hoher Komfort für Patientinnen und Patienten

Das Verfahren eignet sich insbesondere bei empfindlichem Gewebe, nach Voroperationen oder bei einem erhöhten Risiko für Wundheilungsstörungen. Eingesetzt wird es vor allem bei chronischen Analfissuren, aber auch bei HPV-assoziierten Condylomen sowie bei Analen Intraepithelialen Neoplasien (AIN).

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